Der Verein
Nicht nur sympathisch sind sie, die grünen und angeblich schlecht riechenden Fischköppe von der Weser, sondern auch noch erfolgreich: 6 Champions League-Teilnahmen aus den vergangenen 7 Spielzeiten stehen zu Buche – da kann auch der Ligaprimus Bayern mit keiner besseren Ausbeute aufwarten. Bemerkenswert ist, dass die Bremer nahezu jährlich mindestens einen ihrer Topspieler abgeben müssen und trotzdem konstant das Niveau wahren. Es scheint, als gelinge es dem Tandem Schaaf/Allofs nahezu mühelos, aus fast jedem hoffnungsvollen Talent einen gefragten Profi von internationalem Format zu machen.
Wer kommt, wer geht
Und rumms! – da ist es perfekt! Sarah Connors Schwager in spe und Teilzeit-Rap-Barde Mesut Özil wechselt zum spanischen Spitzen-, aber Champions League Mittelmaß-Klub Real Madrid. Damit verlieren die Werderaner – mal wieder – ihre Schlüsselpersonalie der letzten Saison. Des Weiteren verlassen auch der teure aber nie angekommene Carlos Alberto, der Fußball-Laiendarsteller Abdennour, Martin Harnik und Peter Niemeyer den Verein.
An Land geholt wurden dafür der fußballerisch einwandfreie, aber charakterlich schwierige Arnautovic und Felix Kroos, der aufgrund der nachgewiesenen Verwandtschaft zu seinem Bruder Toni seitens der Medien ein mittelgroßes Interesse genießt, zunächst aber wohl nur in der 2. Mannschaft auflaufen wird. Die ausgeliehenen Jurica Vranjes und Kevin Schindler kehren auch zurück.
Stärken & Schwächen
Das Klischee, das sich in den letzten Jahren in der kollektiven Wahrnehmung zu Werder Bremen festgesetzt hat, lautet: Nach vorne hui, nach hinten pfui! Beim Blick auf die Torverhältnisstatistiken scheint sich das zu bestätigen, ist aber nur die halbe Wahrheit. Mit Tim Wiese haben die Hansestädter einen absoluten Topmann zwischen den Pfosten. Er ist in den letzten 2 Jahren deutlich gereift und hat die Mätzchen früherer Tage ad acta gelegt. Mertesacker und Naldo bilden die wahrscheinlich beste Innenverteidigung der Liga. Nur auf den Außen gibt es seit Jahren hartnäckige Probleme. Ein gewisser Clemens Fritz soll z.B. mal deutscher Nationalspieler gewesen sein, aber vermutlich entspringt dieses Gerücht einem billigen Science-Fiction Roman.
Im Mittelfeld senst der Vorzeige-Proletarier Totti Frings immer noch alles um, was nicht schnell genug flüchten kann. Diese Methode verspricht auch in der kommenden Saison wieder erfolgreich zu sein. Nach vorne wird es aber spannend. In Mesut Özil fehlt der offensive Dreh- und Angelpunkt. In weiser Voraussicht hat man bereits letzte Saison Marko Marin verpflichtet. Dass der kleine Tempodribbler, der bisher vorwiegend über die Flügel kam, aber eine Position als Spielgestalter ausfüllen kann, bezweifle ich etwas. Entscheidend wird hier wohl sein, wie schnell Trainer Schaaf es schafft, dem egomanen Arnautovic klarzumachen, welches Verhalten sich für einen Österreicher im Profifußball geziemt.
Im Sturm ist Claudio Pizarro für die Bremer sowas wie die personifizierte Torgarantie. Ein gleichwertiger Partner ist aber nicht in Sicht: Markus Rosenberg hat seine Ungefährlichkeit zur Genüge unter Beweis gestellt, der Uefa-Hugo trägt seinen Spitznamen meistens zurecht, Aaron Hunt schafft es nicht, mal über 2 Monate konstant zu spielen und Sandro Wagner kennt man bisher eher für sein tänzerisches Talent.
Trainer & Umfeld
Thomas Schaaf, der dienstälteste Coach der Liga, sitzt wohl fest im Sattel. Bisher ist es ihm immer irgendwie gelungen, die Verluste zu kompensieren und Jahr für Jahr eine Mannschaft aufs Feld zu führen, die um attraktiven Fußball bemüht ist. Auch wenn mal eine Halbserie misslingt, kann er sich der Rückendeckung des Präsidiums und der meisten Fans sicher sein. Daran wird sich auch diesmal nichts ändern.
Prognose
Bremen wird auch dieses Jahr wieder um die Plätze ums internationale Geschäft mitmischen. Für die ersten drei wird es angesichts der Konkurrenz enorm schwer, daher läuft es wohl auf einen Euroleague-Platz hinaus.
Nicht nur sympathisch sind sie, die grünen und angeblich schlecht riechenden Fischköppe von der Weser, sondern auch noch erfolgreich: 6 Champions League-Teilnahmen aus den vergangenen 7 Spielzeiten stehen zu Buche – da kann auch der Ligaprimus Bayern mit keiner besseren Ausbeute aufwarten. Bemerkenswert ist, dass die Bremer nahezu jährlich mindestens einen ihrer Topspieler abgeben müssen und trotzdem konstant das Niveau wahren. Es scheint, als gelinge es dem Tandem Schaaf/Allofs nahezu mühelos, aus fast jedem hoffnungsvollen Talent einen gefragten Profi von internationalem Format zu machen.
Wer kommt, wer geht
Und rumms! – da ist es perfekt! Sarah Connors Schwager in spe und Teilzeit-Rap-Barde Mesut Özil wechselt zum spanischen Spitzen-, aber Champions League Mittelmaß-Klub Real Madrid. Damit verlieren die Werderaner – mal wieder – ihre Schlüsselpersonalie der letzten Saison. Des Weiteren verlassen auch der teure aber nie angekommene Carlos Alberto, der Fußball-Laiendarsteller Abdennour, Martin Harnik und Peter Niemeyer den Verein.
An Land geholt wurden dafür der fußballerisch einwandfreie, aber charakterlich schwierige Arnautovic und Felix Kroos, der aufgrund der nachgewiesenen Verwandtschaft zu seinem Bruder Toni seitens der Medien ein mittelgroßes Interesse genießt, zunächst aber wohl nur in der 2. Mannschaft auflaufen wird. Die ausgeliehenen Jurica Vranjes und Kevin Schindler kehren auch zurück.
Stärken & Schwächen
Das Klischee, das sich in den letzten Jahren in der kollektiven Wahrnehmung zu Werder Bremen festgesetzt hat, lautet: Nach vorne hui, nach hinten pfui! Beim Blick auf die Torverhältnisstatistiken scheint sich das zu bestätigen, ist aber nur die halbe Wahrheit. Mit Tim Wiese haben die Hansestädter einen absoluten Topmann zwischen den Pfosten. Er ist in den letzten 2 Jahren deutlich gereift und hat die Mätzchen früherer Tage ad acta gelegt. Mertesacker und Naldo bilden die wahrscheinlich beste Innenverteidigung der Liga. Nur auf den Außen gibt es seit Jahren hartnäckige Probleme. Ein gewisser Clemens Fritz soll z.B. mal deutscher Nationalspieler gewesen sein, aber vermutlich entspringt dieses Gerücht einem billigen Science-Fiction Roman.
Im Mittelfeld senst der Vorzeige-Proletarier Totti Frings immer noch alles um, was nicht schnell genug flüchten kann. Diese Methode verspricht auch in der kommenden Saison wieder erfolgreich zu sein. Nach vorne wird es aber spannend. In Mesut Özil fehlt der offensive Dreh- und Angelpunkt. In weiser Voraussicht hat man bereits letzte Saison Marko Marin verpflichtet. Dass der kleine Tempodribbler, der bisher vorwiegend über die Flügel kam, aber eine Position als Spielgestalter ausfüllen kann, bezweifle ich etwas. Entscheidend wird hier wohl sein, wie schnell Trainer Schaaf es schafft, dem egomanen Arnautovic klarzumachen, welches Verhalten sich für einen Österreicher im Profifußball geziemt.
Im Sturm ist Claudio Pizarro für die Bremer sowas wie die personifizierte Torgarantie. Ein gleichwertiger Partner ist aber nicht in Sicht: Markus Rosenberg hat seine Ungefährlichkeit zur Genüge unter Beweis gestellt, der Uefa-Hugo trägt seinen Spitznamen meistens zurecht, Aaron Hunt schafft es nicht, mal über 2 Monate konstant zu spielen und Sandro Wagner kennt man bisher eher für sein tänzerisches Talent.
Trainer & Umfeld
Thomas Schaaf, der dienstälteste Coach der Liga, sitzt wohl fest im Sattel. Bisher ist es ihm immer irgendwie gelungen, die Verluste zu kompensieren und Jahr für Jahr eine Mannschaft aufs Feld zu führen, die um attraktiven Fußball bemüht ist. Auch wenn mal eine Halbserie misslingt, kann er sich der Rückendeckung des Präsidiums und der meisten Fans sicher sein. Daran wird sich auch diesmal nichts ändern.
Prognose
Bremen wird auch dieses Jahr wieder um die Plätze ums internationale Geschäft mitmischen. Für die ersten drei wird es angesichts der Konkurrenz enorm schwer, daher läuft es wohl auf einen Euroleague-Platz hinaus.

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